BMF-Schreiben

Steuerliche Behandlung des Arbeitslohns nach den Doppelbesteuerungsabkommen

Mit BMF–Schreiben v. 3.5.2018 hat die Finanzverwaltung umfassend zur Besteuerung der Einkünfte aus nichtselbständiger Arbeit nach den Doppelbesteuerungsabkommen Stellung genommen.

BMF–Schreiben v. 3.5.2018 – IV B 2 – S 1300/08/10027, DOK 2018/0353235

EStG § 19/DBA/OECD-Musterabkommen

Das bisher maßgebende BMF-Schreiben zur Besteuerung des Arbeitslohns nach den Doppelbesteuerungsabkommen vom 12.11.2014 – IV b 2 – S 1300/08/10027, BStBl. I 2014, 1467 wurde von einer Bund-Länder-Arbeitsgruppe überarbeitet. Die Neufassung wurde an die aktuellen Entwicklungen in der OECD und der Rechtsprechung sowie die zwischenzeitlich eingetretenen Rechtsänderungen angepasst. Das BMF-Schreiben vom 12.11.2014 wurde aufgehoben und durch das aktuell ergangene BMF-Schreiben vom 3.5.2018 ersetzt. Das BMF- Schreiben vom 21.7.2005 – IV B 1 – S 2411 – 2/05, BStBl. I 2005, 921 (Merkblatt zur Steuerfreistellung ausländischer Einkünfte gemäß § 50d Abs. 8 EStG) wurde aufgehoben und in die Regelungen des Schreibens vom 3.5.2018 aufgenommen.

Inhaltlich beschäftigt sich das BMF-Schreiben v. 3.5.2018 ausführlich insbesondere mit

• der Besteuerung im Inland,
• der Besteuerung im Tätigkeitsstaat (Art. 15 Abs. 1 OECD-MA),
• der Besteuerung im Ansässigkeitsstaat (Art. 15 Abs. 2 OECD-MA),
• der Ermittlung des steuerpflichtigen und des steuerfreien Arbeitslohns,
• der abkommensrechtlichen Beurteilung bestimmter Auslandstätigkeiten,
• den Besonderheiten bei Berufskraftfahrern,
• dem Personal auf Schiffen und Flugzeugen,
• den DBA – Rückfallklauseln und
• den Verständigungsvereinbarungen.

Verlag Dr. Otto Schmidt vom 24.05.2018 13:56
Quelle: BMF online

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